Die Geschichte der Bibliothek der Szent Atanáz Griechisch-katholische Hochschule

Von der Begründung bis zur Renovierung

Die Begründung der zur Hochschule verknüpfende Bibliothek ist mit dem Namen von Miklós Dudás, der Errichter der Theologische Hochschule verbunden. Auf seiner Bitte haben die Geistliche von Pfarreien belletristischen und religiösen Inhalten besitzende Werke und Zeitungen angeboten. Aus den abhandengekommene Büchern der Baziiliten von Máriapócs sind viele in die Sammlung geraten. Wichtige Quellen des Wachstums waren die Freiexemplaren, die ausländische Geschenke und Nachlässe, bzw. die Ankäufe. Am Anfang unter ganz rudimentäre Umstände, in einem einzelnen Seminarraum hat die Bibliothek funktioniert. Die Größe und die Zusammensetzung des Bestandes hat man systemlos angehäuft. Die Obliegenheiten der Bibliothek hat der allfällige Spiritual des Priesterseminars erfüllt. Nach den Angaben von 1965 hat der Bestand 8000 Bücher und 2000 Zeitschriften gezählt. Die Bibliothek hat die theologische Fachliteratur gesammelt, und durfte von den Professoren und Hörer der Hochschule besucht werden.

Von der Renovierung bis zur politischen Wende

Bischof Dr. Imre Timkó hat die Rekonstruktion des diözesanen Zentrums angeregt, die zwischen 1977 und 1981 fiel. Als Ergebnis dieser Arbeit hat die 50.000 Band aufnehmen fähige, zweistöckige Bibliothek, in der Westseite des Bauwerkes, auf der Ecke der Gábor Bethlen und Bercsényi Straßen. Auf der Erdgeschoss waren der Lager und der Leseraum, zwischen beiden zweckte sich das Zimmer der Bibliothekar, das mit den letzteren in einem Luftraum war. Im Lager wurden nach mechanischen Ordnung die moderne Bücher (XIX-XX Jh.) beschützt, auf Regalen, deren Höhe verstellbar war. Auf den Stock sind die Zeitschriften und die ältere Bücher, Handschriften gekommen. Diese sind kulturhistorisch enorm wichtige, aus der XV-XIX. Jh. stammende Werke. Dr. Nándor Molnár hat als qualifizierter Bibliothekar die Bearbeitung angesetzt, die dann Dr. István Ivancsó weitergeführt hat. Die Verarbeitung der alte Bücher verdankt man dr. Judit Czellárné Csiba und dr. Eszter Ojtozi, der Mitarbeiterinnen der Bibliothek von der Lajos Kossuth Universität; die Bearbeitung der Handschriften hat dr. Julianna M. Pandur von dem Slawischen Philologie Lehrstuhl angerichtet.

Von der Wende bis September 2003

Die Wende hat neue Perspektiven eröffnet im Leben der Hochschule und damit auch im Leben der Bibliothek. Man könnte ohne Behinderung die westliche Literatur ankaufen, die neueste Forschungen und Studie publizierende Zeitschriften sind auch bestellbar geworden. Die einheimische theologische Literatur ist auch aufgeblüht, weil der Staat die Veröffentlichung von Bücher und Zeitschriften nicht mehr beschränkt hat. Nach den Angaben von 1991 der Buchbestand hat 16.000 Bücher gehabt, und das hat 50 kurrente Zeitschriften ergänzt. Davon könnte man sich aufgrund eines alphabetischen (Titel, Autor, Thema) Katalogs zurechtfinden. Im Leseraum könnten gleichzeitig 20 Leute arbeiten. Die Dienstleistungen könnten außer den Professoren und Hörer der Hochschule, Forscher, wissenschaftliche Tätigkeiten fügende – mit besondere Erlaubnis – beanspruchen. Die Bibliothek hat in dieser Zeit auch die Hörer der Religionslehrer-Ausbildung empfangen, deren Ausbildung die Griechisch-katholische Hochschule und die György Bessenyei Pädagogische Hochschule (heute: Hochschule von Nyíregyháza) gemeinsam untergenommen hat. Die geschäftsführende Obliegenheiten hat dr. László Orosz wahrgenommen. Als neue Station der institutionellen Entwicklung, 1995 hat sich das Priesterseminar und die Theologische Hochschule getrennt, der Träger der Bibliothek ist die Hochschule geworden. Ein Jahre später, 1996 – nach den Informationen an die Bibliotheks-Minerva – der Bestand war 23.000 Bibliotheks-einheit. In dieser Zeit hat man insgesamt 11 ungarische und 19 ausländische Zeitungen abonniert. Zum Hauptsammelkreis (Theologie, katholische Glaubenswissenschaft) als Nebensammelkreis hat sich die Kunsthistorie angeschlossen, weil in dieser Zeit schon viele Kunstalben und kunsthistorische Publikationen veröffentlicht wurden. Diese sind in der theologischen Ausbildung sehr wichtig, weil die Ornamental Kunst der byzantinisch-katholischen Kirche – seien es die Ikonen, die Baukunst oder die angewandte Kunst – organische Teile der Liturgie sind.

Die Dienstleistungen der Bibliothek haben sich mit Literatur-forschung und Kopieren-möglichkeit erweitert, sogar die EDV-katalogisierung ist auch für die Leser zugänglich geworden. Die neuere Bücher hat man mit dem SRLIB-Programme aufgearbeitet, und man hat die herkömmlich aufgedeckte Dokumente auf Computer getragen. Ein Hauptamtliche, ein Teilbeschäftigte und ein Honorar Bibliothekar haben die Kontinuität der Aufarbeitung, der Information und der Bedienung gesichert. Die Bibliothek wurde in dieser Zeit von Ferenc Buji geführt. Von 1998 bis 1999 hat die Aufgabe der Führung der Bibliothek der Bibelwissenschaftler Géza Xeravits auf sich genommen. Die Bibliothek hat sich in die Arbeit des Verein der Kirchlichen Bibliotheken angeschlossen. Diese Organisation – mitwirkend mit der Széchényi Bibliothek – kann durchgreifende Hilfe leisten in der Besorgung von ausländischen Fachbücher und Zeitschriften.

Die Hochschule – und damit die mehrere Aufgaben auf sich genommene Bibliothek – hat ab 1. Jänner 2000. offiziell der Name Szent Atanáz aufgenommen. Dann hat man mehr als 30.000 Bund Bücher registriert. Im Leseraum haben 2500 Bücher und ein Zeitschriftraum die Benutzer gewartet.

Ab September 2003 bis heute

Sowohl die Hauptschule, als auch die Bibliothek haben im September 2003 einen Meilenstein erreicht. Von dieser Zeitpunkt an könnte die Arbeit im neuen Gebäude auf der Bethlen Gábor Straße 13-19 weitergehen. Die früheren engen Umstände sind von den weiten Räumen des imposanten Bauwerks abgelöst. Auf das zweite Stockwerk besitzt die Bibliothek 600 m2. Eine ästhetisch, zweckvoll geplante Einrichtung und Wandbekleidung empfangen den Besucher im Leseraum. Hier befindet sich das Verleihpult; die mehr als 2500 Bände zählende freiregale Handbibliothek-Bestand (in ETO-Fachordnung) und die neueste Periodiken anbietendes Zeitschriftraum. Nach der Aufarbeitung hat auch die Krúdy-Sammlung von Béla Katona hier Platz gefunden. Der namhafte Literaturhistoriker hat mehrere Tausende Bücher gehabt – die auch wertvolle lokalhistorische und weltliterarische Eigenheiten beinhaltet – vermehrt ab September 2004 den Bestand der Bibliothek. Den Nachlass hat die Witwe an die Institution verleihen.

Die Bibliothek möchte der Herausforderungen der Informationsgesellschaft immer mehr gerecht werden, deswegen vermehrt sich kontinuierlich die technische Ausrüstung. Im Leseraum befindet sich vier Computer, auf denen vorrangig den elektronischen Katalog der Bibliothek zu erreichen ist, weitere drei stehen den Besucher in der Textverarbeitung zu Gebote. Im Leseraum befinden sich noch 12 Computer mit Internetzugang, diese können nur die ordentliche Hörer der Szent Atanáz Griechisch-Katholische Hochschule in Anspruch nehmen. Auf den zweiten Stock, der Nord-Seite des Gebäudes liegt der 144 m2 Grundfläche und auch eine Galerie verfügende Lager, der mit gefestigtem Regalsystem ausgestattet ist.

Die Niederlage der Bücher geschieht nach Größen mit kontinuierlicher Zeilennummer, nach dem Erben des vorangegangenen Lagersystems. Der Zeitschriftenbestand – ausgenommen die neueste Exemplare – haben auf der Galerie Platz gefunden. Der Bestand der Bibliothek hat mehr als 50.000 Bücher, der hinsichtlich der Sprachen 60% ungarische und 18% deutsche Werke hat. In den letzten Zeiten sind mehrere Bücher auf Italienisch eingetroffen, weil die Hochschule ab 1995 zur Affiliier-institution des Päpstlichen Ost-Institut wurde. Der Hauptsammelkreis ist unverändert geblieben, die Bibliothek sammelt weiterhin die Literatur der Theologie, der katholische Religionswissenschaft. Nebst Kunstgeschichtlichen - unter dessen vor allem Veröffentlichungen der östlichen Kirchenkunst kauft die Bibliothek im weiteren Grundwerke und thematisch anknüpfende Werke der humanwissenschaftlichen Literatur. Die Ansprüche der Professoren und der Hörer der Hochschule sind kontinuierlich aufgenommen. Über die veröffentlichten Werke läßt sich mit der Hilfe der Informationsbrossure der Verlage informieren, aufgrund deren Endre Gánicz (der Leiter der Bibliothek) die Bestellungen macht. Neben den bar bezahlten Ankäufen und Geschenken, geschieht das Bestandswachstum durch die Tauschexemplare: 26% der ausländischen kurrenten Zeitschriften sind solche Tauschexemplare. Über den ganzen Bestand informiert das Verzeichnis im Computer, was auch via Internet erreichbar ist. Seit September 2003 werden die Dokumente mit dem sg. SRLIB 3.1 Version bearbeitet. Der Ausbau der alphabethischen Zettelkartei (Titel, Autor) pausiert, die inhaltliche Erschließung ist derzeit im Prozess. Der Bestand wird mit einem Sicherheits-Kamerasystem (Survaillance-system) überwacht.

Der Sammelkreis der Bibliothek ist in erster Linie der Theologie, aber er dehnt sich aus auf die verwandten wissenschaftlichen Arbeiten – wie: die der Geschichte, der Philosophie, der Sprachwissenschaft, der Psychologie, der Volkskunde usw. - , bzw. auf die Werke, die sich mit der Kunstgeschichte beschäftigen – besonders angesichts die Kunst der Ostkirche.

Die Bibliothek und die wissenschaftliche Forschung

Die Bibliothek der Griechisch-Katholischen Hochschule hat eine fruchtbringende Beziehung mit der Bibliothek der Lajos Kossuth Universität gepflegt. Die Beziehung wurde von dem tatsächlichen Anspruch ins Leben gerufen. Auf einer Seite wurden in der Bibliothek der Hochschule viele alte Bücher bewahrt, derer fachliche Verarbeitung Hilfe brauchte. Auf der andren Seite setzte das Slawisch- Philologische Institut der Universität ein Ziel vor sich: die Forschung und die Verarbeitung von alten Drücken und Handschriften, die mit zyrillischen Buchstaben geschrieben worden sind. In dieser Hinsicht hat dr. Eszter Ojtozi Forschungen geleistet in der monastischen Bibliothek in Máriapócs, um der ehemaligen Bestand rekonstruieren zu können. Sie hat nach weiteren Büchern gesucht und so ist sie nach Nyíregyháza gekommen, in die einzige ungarische griechisch-katholische Bibliothek. Aufgrund der Vorgespräche, nach der Präzisierung der gegenseitigen Ansprüche, schließ der ehemalige Direktor dr. István Csűry (im Namen der Bibliothek der Universitätsbibliothek von Debrecen) und Bischof dr. Imre Timkó am 10. Mai 1979 in Nyíregyháza eine Vereinbarung abgeschlossen. Die Arbeit wurde 1979 angefangen und liefen in zwei großen Abschnitten ab. Bis 1981 wurden die, in Nyíregyháza existierenden alten Dokumente in Lagerordnung gestellt und katalogisiert. Die griechische, lateinische, ungarische und deutsche Bücher wurde von Frau Czellár dr. Judit Csiba verarbeitet; die kirchenslawische, polnische, rumänische und slowakische Bücher von dr. Eszter Ojtozi verarbeitet; die Handschriften mit cyrillischen Buchstaben von dr. Julianna M. Pandur (als Adjunkt der Institut für Slawische Philologie der Universität Debrecen). In dem zweiten Abschnitt der Arbeit, von 1981 wurde die Sammlung mit den alten Materialen ergänzt, die in Pfarreien der Diözese Hajdúdorog und dem Exarchat von Miskolc noch zu finden waren. Der in Komitaten von Borsod-Abaúj-Zemplén, Hajdú-Bihar und Szabolcs-Szatmár abgewickelte Löwenanteil der Arbeit wurde von dr. Eszter Ojtozi und Bertalan Dudás, Pfarrer von Anarcs geleistet. Sie haben die fernen, zerstreuten Siedlungen persönlich aufgesucht, aber einige Pfarrer haben selbst Bücher nach Nyíregyháza transportiert. Ein Teil der zusammengeführten alten Bücher und Handschriften sind unversehrt geblieben, aber es gab viele mangelhafte Exemplare, die vom Nässe, vom Schimmel oder vom Feuer geschädigt wurden. Während der Verarbeitung der Bände wurden die Bücher außer den gewöhnlichen Angaben hinsichtlich Zustand, den Bund, den Umschlag, die handschriftliche Einträge und den vorherigen Besitzer betreffend vermerkt. Im Sommer 1986 hat der katalogisierte alte Bestand neben den 31 Handschriften insgesamt 743 Bücher, den Hauptbestanteil mit cyrillischen Buchstaben, auf kirchenslawisch geschrieben aufzählen können. Nach der Umstrukturierung des diözesanen Zentrums ist auch die Bibliothek neu geworden, damit sie einen für diese Buch- und Kulturhistorisch, bzw. Kirchengeschichtlich sehr wertvollen Sammlung einen würdigen Platz geben können. Als Ergebnis der Arbeit von dr. Eszter Ojtozi bereichert die Sammlung nicht nur den kulturellen Wert der Stadt, sondern ist sie auch in den internationalen wissenschaftlichen Kreislauf eingegangen. Sie hat die Angaben der vor 1700 geschriebenen Büchern nach Moskau geschickt, für einen internationalen Katalog (Katalog für cyrillische und glagolitische alte Bücher). Die Angaben der Materialen aus dem 18. Jh. sind in einer in Lvov veröffentlichten ukrainischen Bibliografie hineingebaut. Die Sammlung hat 100 zersetzte Bücher beinhaltet, die die Gruppe von Debrecen mit keiner Methode bearbeiten konnte, auch die grundsätzlichen bibliografischen Eigenschaften (Titel, Herausgeberort) waren nicht erschließbar. Davon hat Eszter Ojtozi mit der Hilfe von Lvov und Moskau 37 Band beschreiben in 1987. Die Erschließung dieses antiquaren des Bestandteils ließ sich bis 2011 auf sich warten.

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2018-05-26